MÄNNER100: Weit über 100 Männer positionieren sich für Gleichberechtigung

An Verhandlungstischen fehlen Frauen. Und wenn wir nichts verändern, ändert sich gar nichts. Und mit wir meine ich in diesem Fall uns Männer.

Ich merke in meinem Umfeld leider zu oft, dass Frauen benachteiligt werden oder unterrepräsentiert sind - sei es im Sport oder in der Gründerszene. Gerade im Unternehmenskontext bin ich überzeugt davon, dass wir als Gesellschaft von mehr Diversität profitieren können, wenn Ideen und Visionen aus verschiedenen Perspektiven gedacht werden.

Die Welt wäre zweifelsohne eine bessere, wenn Frauen sie führen würden.

Gleichberechtigung ist nicht nur eine Frage der Fairness, sondern eine der größten wirtschaftlichen Chancen unserer Gesellschaft.

Wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen, entsteht Innovation. Deshalb sind Inklusion und Chancengleichheit für uns keine Nice-to-haves – sie sind unser Wettbewerbsvorteil. Indem wir Frauen in Führung stärken und Inklusion fördern, schließen wir nicht nur Lücken, sondern schaffen eine Umgebung, in der jedes Talent Zukunft gestaltet.

Frauen sind die Basis für Leben. Wenn man das vergisst, wird es nicht funktionieren – weder im eigenen Leben noch in der Gesellschaft. Ich bin fest davon überzeugt, dass Frauen mehr Macht brauchen, weil sie vieles retten könnten, was gerade in die falsche Richtung geht. Ich glaube an die Kraft von Frauen und habe ihnen alles zu verdanken.

Vielleicht sollten wir Männer weniger erklären – und mehr unterstützen. We should all be feminists.

Eine starke Gesellschaft braucht starke Frauen. Deshalb ist es mir wichtig, dass sie die gleichen Chancen haben wie Männer. Gleichberechtigung ist eine Frage von Respekt, Perspektiven und Zukunft – für uns alle. Es ist auch an uns Männern, dazu beizutragen, dass die vermeintlich selbstverständliche Gleichberechtigung endlich auch Wirklichkeit wird.

Die Vergangenheit kann man nicht ändern – aber die Zukunft haben wir in der Hand. Ich sehe nicht ein, warum meine Tochter (und alle anderen Töchter) in der Zukunft weniger Chancen haben sollten als meine Söhne. Gleichberechtigung ist kein Zugeständnis, sondern eine Selbstverständlichkeit. Wir dürfen nicht lockerlassen, bis das alle kapieren.

Ich hoffe, dass meine Tochter irgendwann in einer Welt lebt, in der man nicht mehr darüber diskutieren muss, was eine Frau oder ein Mann zu sein oder zu leisten hat. Eine Welt, in der Chancen nicht vom Geschlecht abhängen, sondern viel mehr von Fähigkeiten, Engagement und Träumen.

Mir ist es wichtig, Frauen zu stärken, weil Gleichberechtigung kein „Nice to have“, sondern ein Intelligenztest für unsere Gesellschaft ist. Wenn die Hälfte der Menschheit gegen Gegenwind laufen muss, kommen wir alle langsamer voran.

Gleichberechtigung entsteht dort, wo wir sie im Arbeitsalltag miteinander leben.

Ich denke, es ist heute schon ein Erfolgsfaktor und künftig noch ein größerer, Vielfalt zu leben. Frauen gleich zu behandeln ist unabhängig davon aber eine Frage der Fairness und dafür tragen wir alle Verantwortung.

Endlich echte Gleichstellung zu erreichen ist kein Frauenthema, sondern eine dringende Aufgabe für uns alle. Noch viel zu oft werden Frauen in unserer Gesellschaft - mal bewusst, mal unbewusst - benachteiligt. Männer müssen Verantwortung übernehmen, Strukturen verändern und Frauen gezielt stärken – im Alltag, in der Politik und in der Wirtschaft.

Ihr könnt bei diesem Thema immer mit mir als Ally rechnen: Gleichberechtigung. Für mich ist das keine große Parole, sondern eine Selbstverständlichkeit. Und ganz ehrlich: Ohne Frauen auf Augenhöhe gäbe es keinen einzigen Song von mir.

Wir brauchen gleichberechtigte Frauen für eine gerechte Gesellschaft. Auch im Klima- und Umweltschutz geht es nicht ohne sie: Frauen führen Unternehmen umweltfreundlicher und Parlamente mit hohem Frauenanteil bekämpfen die Folgen des Klimawandels häufiger. Wir brauchen die Expertise und starken Stimmen von Frauen für eine gerechte, gute Zukunft!

Es ist wichtig, Gleichstellung in der Unternehmenskultur zu verankern. Das Thema verlangt Unterstützung von allen Einheiten und Ebenen. Das ist nicht nur meine Überzeugung, sondern auch meine persönliche Erfahrung: Diverse Teams sind innovativer und erfolgreicher.

Starke Frauen haben mein Leben geprägt, privat wie beruflich. Deshalb habe ich mir nie die Frage gestellt, ob Frauen führen können, sondern warum sie so oft ausgebremst werden. Zu viele Organisationen folgen noch Männern, die Lautstärke für Leadership halten. Wer bessere Führung will, stärkt Frauen.

Weil wir die über Jahrhunderte aufgebauten Ungerechtigkeiten & Stereotypen ein für alle Mal einreißen müssen. Weil Frauen zu oft noch doppelt Power brauchen: für die Karriere selbst UND die Widrigkeiten von systematischer Benachteiligung. Und weil divers aufgestellte Teams, die besten Teams sind!

Damit für Frauen eine herausragende Karriere UND ein tolles Familienleben nicht mehr die Ausnahme, sondern die Norm werden.

Im Sport, im Job, im Leben: Das beste Team gehört auf den Platz. Durch meine Frau und meine Mitgründerin weiß ich, was möglich ist, wenn starke Frauen führen. Meine Tochter soll in einer Welt aufwachsen, in der das die Regel ist – nicht die Ausnahme. Frauen zu stärken ist kein Akt der Fürsorge. Es ist der klügste Wachstumshebel, den wir haben.

Wir leben in einer Welt, in der die Segregation der Geschlechter immer noch Realität ist – mit sozialen, politischen und ökonomischen Folgen. Solange wir dieses archaische Denken nicht überwinden, berauben wir uns als Gesellschaft eines wesentlichen Teils unserer Zukunft: des intellektuellen und des kreativen Potentials von Millionen Frauen.

Damit Demokratien zukunftsfähig sind müssen sie die Perspektiven aller inkludieren. Wer eine demokratische Zukunft will, der muss Frauen stärken und Gleichberechtigung priorisieren. Gleichberechtigung ist der Anker einer modernen und funktionierenden Demokratie.

Weil das das mindeste ist, was ich tun kann. Ich möchte in eine Zukunft mitgestalten, in der Frauen nicht nur Chancengleichheit erleben, sondern wir versuchen die vergangenen Missstände aufzuarbeiten. Feminismus ist (auch) Männersache. Wir müssen Verbündete sein, wir müssen zuhören, verstehen, umdenken, erinnern, bestärken, schützen und Verbündete

Weil ich erlebt habe, wie inspirierend weibliche Führung sein kann. Ich hatte in meinem Leben fast ausschließlich weibliche Vorgesetzte. Meine Chefinnen und haben mich geprägt.

Warum nicht? Mir fällt nichts ein. 10.000 Gründe für Gleichberechtigung und gleiche Rechte, keiner dagegen. Meine Mutter ist eine Frau, meine Schwester, meine Ehefrau, die Mutter meines Kindes. Die ungleiche Machtverteilung und Privilegien Lage zu hinterfragen und aktiv dafür einzutreten macht unsere Welt für alle besser. Egoismus ist die Antwort.

Ich führe mit meiner wunderbaren Frau eine Ehe auf Augenhöhe und bin fest davon überzeugt: Vielfalt ist kein Trend, sondern eine Frage des Respekts. Ich habe mich immer schon dafür eingesetzt, dass Frauen sichtbar sind, gehört werden und führen. Denn starke Frauen machen Unternehmen klüger, Kommunikation besser und unsere Gesellschaft gerechter.

„Unternehmen, die auf Frauen in Führung verzichten, verzichten auf Leistung. In meinen Teams haben Frauen Ergebnisse gesteigert, Entscheidungen geschärft und Kultur positiv geprägt. Vielfalt ist kein Imageprojekt, sondern ein Wettbewerbsfaktor. Wer wirtschaftlich erfolgreich sein will, muss Frauen konsequent in Verantwortung bringen.“

Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der Frauen selbstverständlich geführt, entschieden und gestaltet haben. Gleichstellung war für mich nie eine Forderung, sondern Normalität. Dass wir darüber noch diskutieren, sagt weit mehr über die Unsicherheiten von Männern als über die Fähigkeiten von Frauen aus. Wer 50 % ausbremst, bremst Fortschritt.

Frauen zu stärken heißt, Zukunft zu stärken. Vielfalt macht Gesellschaften klüger, resilienter und gerechter – die Basis für Wohlstand, Nachhaltigkeit und Lebenszufriedenheit.

„Frauen stärken" klingt für mich oft so, als würde ihnen noch etwas fehlen und wir Männer erklären dann, was genau. Ich glaube eher, wir sollten uns fragen, warum wir so lange gebraucht haben, weibliche Stärke und Intelligenz ernst zu nehmen. Beides war nämlich schon immer da.“

Ich habe eine Mutter der ich das Leben verdanke, zwei Schwestern die mich geprägt haben, eine Frau die uns zwei Kinder geschenkt hat und mich jeden Tag zu einem besseren Mensch macht. Es ist das bare-f***ing minimum.

Die Musikindustrie - die Branche, in der ich arbeite - ist ein Brennglas der immer noch ungleichen Verteilung von Macht, Geld und Ressourcen. Gerade zeigt sich auf vielen Ebenen schmerzhaft was passiert, wenn Männer zu viel Entscheidungsgewalt haben. Für eine gerechtere, bessere Zukunft müssen wir das Gewicht verlagern und uns Männer zurück nehmen.

Als CEO trage ich Verantwortung für Räume, in denen Menschen wachsen können. Bedeutet: Macht teilen, Barrieren abbauen, fair entscheiden. Wenn Frauen echte Chancen haben, gewinnen wir alle: mehr Perspektiven, bessere Entscheidungen, mehr Zukunft.

Wenn der Mensch zur knappsten Ressource unserer Wirtschaft wird, wird Gleichberechtigung zur absoluten Notwendigkeit. Wir brauchen die Ideen, die Perspektiven und die Führungskraft von Frauen heute dringender denn je. Frauen zu stärken bedeutet, unsere Wirtschaft zukunftssicher zu machen. Deshalb bin ich bei Männer100 aus voller Überzeugung dabei.

Frauen brauchen keine Sonderbehandlung – das System braucht Veränderung. Mir ist wichtig, dass wir Räume schaffen, in denen jede Frau ihr Potenzial ohne Hürden leben kann. Gleichberechtigung entsteht, wenn wir Privilegien hinterfragen, Verantwortung teilen und füreinander einstehen. Chancengleichheit ist Teamarbeit – sie beginnt mit echter Haltung.

Ich bin als Sohn einer Vollzeit arbeitenden, alleinerziehenden Mutter aufgewachsen, die sich immer gegen teils auch misogyne Widerstände durchgesetzt hat, in Elternhaus, Studium und Beruf. Politisch wünsche ich mir in einer Welt, die gerade von uralten, machtbesessenen Männern kaputt gemacht wird, viel mehr Frauen in wichtigen Positionen.

Ich bin da ganz egoistisch: Nichts ist langweiliger und unkreativer als ein Raum voller Männer.

Frauen zu stärken ist eine Lebenshaltung. Aufgewachsen im Haushalt meiner Großmutter, Tanten und Cousinen, habe ich früh gelernt, was weibliche Resilienz und Klugheit bedeuten. Diese Frauen waren meine ersten Vorbilder. Heute ist es mir ein Anliegen, Räume zu öffnen, in denen weibliche Führungskraft wirken kann, aus Überzeugung und Dankbarkeit.

Damit Deutschlands Wirtschaft wieder wächst, müssen Frauen ihre Potenziale nutzen können. Vor allem für Frauen muss es sich lohnen, Extra-Meilen zu gehen. Für Familien muss es sich lohnen, für Betreuung zu zahlen. Um Karriere mit Care-Arbeit vereinbaren zu können, brauchen wir niedrigere Steuern. Entlastung und Equal Pay statt Teilzeit-Lifestyle!

Weil Frauen in der Gesellschaft relevanter und einflussreicher werden müssen, und immer auch starke emotionale Geschichten erzählen. Deshalb stehen ihre Geschichten auch für grosses Kino und können dadurch auch die nächste Generation ermutigen und inspirieren.

In meiner militärischen Laufbahn habe ich erlebt, wie viel Potenzial wir verschenken, wenn Strukturen zu männerlastig bleiben. Als Vater und Politiker sehe ich heute: Frauen stoßen noch immer an unsichtbare Grenzen. Dabei entfalten sich Stärke und Potenzial einer Gesellschaft erst dann voll, wenn alle gleichberechtigt sind und ihr Können einbringen

Meine Mutter ist ein großes Vorbild für mich und ohne ihre Liebe und Unterstützung hätte ich meinen eigenen Weg nicht gefunden. So habe ich selbst erlebt, wie wichtig starke Frauen als Rollenbilder sind.

Weil Gleichberechtigung selbstverständlich sein sollte. Ich bin mit starken Frauen aufgewachsen, arbeite mit starken Frauen zusammen und erziehe eine Tochter. Mir ist wichtig, dass sie in einer Welt lebt, in der sie nicht weniger Raum, weniger Gehalt oder weniger Sicherheit bekommt, nur weil sie eine Frau ist.

Weil in fast 100% der Fällen 50% der Perspektive fehlt.

Frauen zu stärken heißt, Macht und Kapital gerechter zu verteilen. Frauen spenden häufiger, direkter und gemeinschaftlicher – sie investieren in Bildung, Gesundheit und Zukunft. Eine Gesellschaft mit echten gleichen Rechten, Chancen und Zugängen für Frauen ist eine Gesellschaft, in der sich alle entfalten können – Mehrheit wie Minderheit.

Echte gesellschaftliche und wirtschaftliche Stärke entsteht nur dort wo Potenzial unabhängig vom Geschlecht voll zur Entfaltung kommt Frauen gezielt zu stärken ist für mich daher kein Symbolthema sondern eine Frage von Leistungsfähigkeit und nachhaltiger Zukunftsgestaltung Diesen Leitgedanken verfolge ich konsequent auch bei meinen eigenen Venture

Wenn die Gesellschaft durch Ungleichbehandlung es verpasst sich der unglaublichen Talente der Frauen zu bedienen wird Sie in dieser herausfordernden Welt nicht zukunftsfähig sein. Habe selber mehr Frauen in wesentlichen Führungspositionen und das Unternehmen würde ohne sie scheitern.

Meine Großmutter gründete 1988 die Helga Stödter-Stiftung – bis heute Deutschlands einzige Stiftung für Frauen in Führungspositionen. Ich wuchs in einem Haushalt auf, in dem der Satz „meine Frau arbeitet nicht“ von meiner Mutter (7 Kinder!) klar korrigiert wurde: „Sie ist nicht erwerbstätig, arbeitet aber jeden Tag hart.“

Mir geht es darum, das System und die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Talent & Potenzial maßgeblich sind und nicht das Geschlecht. Erster Schritt: Frauen machen lassen, als Mann ggf. aus dem Weg gehen und ja nicht dabei denken: damit tue ich ihnen einen Gefallen… ;-)
